Prothetik Update: Womit Sie in der Praxis Erfolg haben
Fortbildungsfragen (nur eine richtige Antwort ist möglich)
Modul 1: Prof. Prof. Dr. Nicola Zitzmann
1. Welche Kriterien treffen für einen prognostisch sicheren Pfeilerzahn aus rekonstruktiver Sicht zu?
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A: Ferrule bei 75% der Zirkumferenz <1mm und 1mm Dentinhöhe
B: Ferrule zirkulär 1,5mm und 1mm Dentinwandstärke
C: Verhältnis Pfeilerhöhe zu Durchmesser <0,4
2. Welche Aussage zu parodontal-getragenen Brückenrekonstruktion ist korrekt?
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A: Die Langzeit-Überlebensraten sind rund 90% nach 10 Jahren, 2 Drittel nach 20 Jahren, gut die Hälfte nach 30 Jahren.
B: Rekonstruktionen mit ausschliesslich vitalen Pfeilerzähnen haben die gleiche Langzeitprognose wie Rekonstruktion mit mindestens einem wurzelkanalbehandelten Pfeilerzahn.
C: Nach 10 Jahren benötigen rund 30% der initial vitalen Pfeilerzähne eine Wurzelkanalbehandlung.
Modul 2: Prof. Dr. Matthias Kern
3. Vollkeramische Adhäsivbrücken sollten heute bevorzugt hergestellt werden mit Gerüsten aus:
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a) Lithiumdisilikatkeramik
b) Aluminiumoxidkeramik
c) 3Y-TZP Zirkonoxidkeramik
4. Langzeitstudien mit einflügeligen Adhäsivbrücken aus Oxidkeramik über 10-15 Jahre weisen für den Schneidezahnbereich Überlebensraten auf von:
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a) 95-100%
b) 85-90%
c) 70-80%
Modul 3: Prof. Dr. Irena Sailer
5. Wodurch unterscheiden sich metallische und einteilige vollkeramische Abutments hauptsächlich beim klinischen Versagen?
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a. Einteilige vollkeramische Abutments sind genauso stabil wie Metall Abutments und unterscheiden sich daher nicht im klinischen Versagen.
b. Metall Abutments brechen im Bereich des klinischen Teils des Abutments .
c. Einteilige vollkeramische Abutments brechen im Bereich der Verbindungsstelle.
6. Welche Aussage ist korrekt? Implant – getragene monolithische keramische Rekonstruktionen
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a. führen immer zur erhöhten Abnutzung der Gegenkiefer-Bezahnung
b. haben ein erhöhtes Risiko für Chipping der Keramik
c. sind ästhetisch eine valide Therapieoption für den Seitenzahnbereich
Modul 4: Prof. Dr. Thomas Attin
7. Welche der folgenden Ideen/Leitgedanken zählt nicht zu den fünf Prinzipien zur Erzielung einer erfolgreichen direkten Adhäsivtechnik?
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a) Individualisierte Matrizentechnik
b) Technik der Stufenelevation
c) Maxime der Zeitersparnis
8. Welche Aussage zu CAD/CAM-Komposit-Materialien ist richtig?
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a) Sie verfügen über eine ähnliche Abrasions-Stabilität wie Komposite für direkte Restaurationen
b) Sie verfügen über eine gleich gute Fraktur-Stabilität wie Zirkon-Oxid-Keramiken.
c) Sie sollten erst ab Schichtstärken von mindestens 2 mm eingesetzt werden.
Modul 5: Prof. Dr. Stefan Wolfart
9. Bei monolithischen Zirkonoxidkronen sind folgende Aussagen richtig:
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a) Als 3. Generation wird ein 5Y-TZP verstärktes ZrO2 bezeichnet und weist eine Biegefestigkeit von ca. 400-500 MPa auf.
b) Als 4. Generation wird ein 5Y-TZP verstärktes ZrO2 bezeichnet und weist eine Biegefestigkeit von ca. 1000 MPa auf.
c) Als 5. Generation werden Blöcke bezeichnet, die aus unterschiedlich eingefärbtem Zirkonoxid der gleichen Zirkonoxidgeneration bestehen.
10. Welche Aussagen zu Galvanodoppelkronen treffen zu?
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a) Über das Passive Fit werden bei Eingliederung der Prothese Spannungen auf die Implantate vermieden.
b) Das Passive Fit erzielt man durch ein Verkleben der Galvanoteleskope auf dem Modell.
c) Bereits ab einem Implantat zeigt eine Galvanoteleskoparbeit Vorteile gegenüber einer klassischen Teleskoparbeit.
Modul 6: Dr. Uwe Blunck
11. Worin liegt der Unterschied zwischen Universal-Primern und Universal-Adhäsiven?
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a) Universaladhäsive sind Monomermischungen, die auf allen Substratoberflächen also allen Restaurationsoberflächen und den Zahnhartsubstanzen Schmelz und Dentin wirksam haften.
b) Universalprimer sind Monomermischungen, die optimal auf Zahnhartsubstanz wirksam haften.
c) Universaladhäsive sind Monomermischungen, die zur Haftung im Dentin sowohl in der Etch&Rinse-Technik als auch als selbst-ätzende Adhäsive eingesetzt werden können.
12. Als Stumpf-Aufbaumaterial haben sich die Komposite am besten bewährt,
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a) weil sie die höchste Wasseraufnahme zeigen,
b) weil sie durch die Adhäsivtechnik die Restzahnhartsubstanz am besten stabilisieren,
c) weil sie durch ihre geringe Biegefestigkeit den einwirkenden Kräften am besten standhalten können.
Modul 7: Prof. Dr. Michael Naumann
13. Auf die mechanische Belastbarkeit eines endodontisch behandelten Pfeilerzahnes sind entscheidend:
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a) der ferrule effect und der Zahntyp, ein Stift kann nützlich sein (richtige Antwort)
b) die Zahnfarbe und die Dicke der marginalen Gingiva
c) das Setzen eines Aufbaustiftes
14. Ein Aufbaustift wird empfohlen, wenn:
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a) ein Zahn für den endodontischen Zugang trepaniert werden musste, um den Zahn wieder zu stabilisieren
b) zwei oder weniger Kavitätenwände verblieben sind (richtige Antwort)
c) der Patient sich sicherer damit fühlt
Modul 8: Prof. Dr. Dr. Frauke Müller
15. Zur Testung der objektiven Kaueffizienz mit einer Totalprothese eignet sich folgende Methode:
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a) Analyse des Volumens [ml] eines abgebissenen Stück Apfels
b) Analyse der Gesamtfläche der in Okklusion befindlichen Kauflächen [mm2]
c) Analyse der Farbdurchmischung eines 20x gekauten zweifarbigen Kaugummis
16. Eine nach distal schräg abfallende Okklusionsebene (Combination syndrome) kann bedingt sein durch:
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a) eine mechanische Überbelastung der anterioren Kieferkammabschnitte des Oberkiefers
b) Abrasion der Schneidezähne durch nächtlichen Bruxismus
c) Eine Mangelernährung bezüglich Calzium und Vitamin D
Modul 9: Prof. Dr. Peter Pospiech
17. Welche Antwort zur Klammerprothese ist richtig?
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a) Für die Funktionalität der MonoFrameProthese ist die Materialauswahl egal.
b) Die Klammerhaftkräfte richten sich auch nach dem E-Modul des Gerüstwerkstoffes.
c) Der intraorale Scan ist zur Herstellung einer MonoFrameProthese nicht verwendbar.
18. Welche Antwort zur Teleskopprothese ist richtig?
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a) Die Indikation von Doppelkronen ist auf parodontal gesunde Zähne beschränkt.
b) Devitale Zähne sind eine Kontraindikation für doppelkronenverankerte Prothesen
c) Die Kombination Zirconia-Primärkrone und EMF-Sekundärkrone zeichnet sich u. a. durch Korrosionsfreiheit aus.
Modul 10: Prof. Dr. Dr. Albert Mehl
19. Welche Aussage zu intraoralen 3D-Scansystemen ist richtig:
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a) Mit zusätzlicher Farbinformation kann die Genauigkeit des 3D-Scans gesteigert werden.
b) Die Erfassung der gesamten Zahnreihe (Ganzkieferaufnahme) mittels Intraoral-Scanner ist inzwischen genauer möglich als die konventionelle Abformung mit Präzisionsmassen.
c) Mittels Bukkalaufnahme lässt sich die statische Bissregistrierung genauer als im konventionellen Prozess durchführen
20. Welche Aussage zu chairside-Fertigungsverfahren ist richtig:
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a) Nach digitaler Gestaltung der Restauration wird der Datensatz an ein externes Fertigungszentrum geschickt.
b) Restaurationen aus Zirkondioxid lassen sich auch im chairside-Prozess anfertigen.
c) Spezielle eingefärbte Blöcke ermöglichen es auch für Einsteiger, hochwertige ästhetische Restaurationen im Frontzahnbereich anzufertigen.
Modul 11: Prof. Dr. Florian Beuer
21. Welche Aussage zu Intraoralscannern ist korrekt:
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a) Gesamtkieferscans sind deutlich genauer als analoge Abformungen.
b) Einzelzahnversorgungen auf Basis des Intraoralscans sind genauer als im analogen Workflow.
c) Das DVT ist eine gute Alternative zum Intraoralscan.
22. Welche Aussage zur digitalen Fertigung ist korrekt:
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a) Der 3D Druck eignet sich vor allem zur Verarbeitung von Zirkonoxid.
b) Industrielle Fräsmaschinen erreichen Gesamtfertigungsgenauigkeiten unter 15 µm.
c) Kleinere Fräsmaschinen im zahntechnischen Labor sind zur Zirkonoxidbearbeitung nicht geeignet.
Modul 12: Prof. Dr. Daniel Edelhoff
23. Welche Möglichkeiten bestehen für den Transfer des Wax-ups in das Mock-up?
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a. Tiefziehfolie mit 1,0 mm Schichtstärke direkt über das Wax-up Modell ziehen.
b. Schlüssel aus zweischichtiger farbiger Silikonmasse, Tiefziehfolie mit 0,5 mm Schichtstärke vom dublierten Wax-up Modell, Kombination von Tiefziehfolie und transparenter Silikonmasse.
c. Silikonschlüssel mit aufgeheiztem weißem Wachs füllen und zeitnah in den Mund positionieren.
24. Welche Möglichkeiten der ästhetischen, phonetischen und funktionellen Evaluation einer neuen Vertikaldimension werden u. a. empfohlen?
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a. Einwöchiges Probetragen einer Repositionierungsschiene in der Höhe der bestehenden Versorgung.
b. Mindestens dreimonatige beschwerdefreie Tragedauer zahnfarbener Schienen in der Höhe der geplanten Rehabilitation.
c. Zweiwöchige Tragedauer eines Aqualizers.
Modul 13: Abrechnung – Dana Tesch (BFS)
25. Wie hoch ist der Festzuschuss bei einem Patienten, der keine regelmäßigen Kontrolluntersuchungen wahrgenommen hat?
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a) 60 Prozent der festgesetzten Beträge für die jeweilige Regelversorgung
b) 50 Prozent der festgesetzten Beträge für die jeweilige Regelversorgung
c) 75 Prozent der festgesetzten Beträge für die jeweilige Regelversorgung
26. Darf die Kostenaufklärung an eine Mitarbeiterin/ einen Mitarbeiter delegiert werden?
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a) Nein, nur die Zahnärztin/ der Zahnarzt dürfen über die anfallenden Kosten aufklären.
b) Die Aufklärung darf nur bei Kosten bis zu 1000€ delegiert werden.
c) Ja, die wirtschaftliche Aufklärung ist lediglich eine Nebenpflicht aus dem Behandlungsvertrag, welche delegiert werden darf.
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