KONS Aktuell - Teil 1 - Grundlagen
Fortbildungsfragen (nur eine richtige Antwort ist möglich)
Modul 1: Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel
1. Wodurch wird die Rate an falsch positiven Testergebnissen am meisten beeinflusst?
*
A) Durch die Reliabilität des Testverfahrens
B) Durch die Prävalenz einer Erkrankung
C) Durch das Bauchgefühl des Arztes
2. Was ist richtig?
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A) Bei einer Prävalenz von 1 % (1.000:100.000) haben diagnostische Tests mit geringer Validität (<80 %) eine hohe positive Vorhersagekraft von über 90%.
B) Bei einer Prävalenz von 0,05 % (50:100.000) haben Tests mit einer hohen Validität (>98 %) eine sehr geringe positive Vorhersagekraft von weniger als 10%.
C) Bei einer Prävalenz von 1 % (1.000:100.000) haben diagnostische Tests mit hoher Validität (>98 %) eine hohe positive Vorhersagekraft von über 90 %
Modul 2: PD Dr. Florian Wegehaupt
3. Welche Aussage zur visuellen Kariesdiagostik ist richtig?
*
a) Mit zunehmender Vergrösserung nimmt die Spezialität zu.
b) Mit zunehmender Vergrösserung nimmt die Sensitivität zu.
c) Mit zunehmender Vergrösserung nimmt die Spezifität zu.
4. Welche der folgenden Aussagen zur radiologischen Kariesdiagnostik ist falsch?
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a) Bei Bitewing Röntgenaufnahmen ist auf eine überlagerungsfreie Darstellung der Approximalräume zu achten.
b) Bei DVT Aufnahmen führen Restaurationsmaterialien zu Aufhärtungseffekten.
c) Bei Patienten mit mittlerem Kariesrisiko sollten Bitewing Röntgenaufnahmen jedes Jahre angefertigt werden.
Modul 3: Prof. Dr. Stefan Zimmer
5. Welche Borstenhärte verursacht bei gleicher Zahnpasta und gleichem Anpressdruck in vitro den höchsten Substanzverlust auf Dentin?
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A) die harte
B) die mittelharte
C) die weiche
6. Welche Fluoridkonzentration und welche Zahnpastamenge sollte bei einem 1 ½jährigen Kind Anwendung finden?
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A) 1000 ppm in einer erbsengroßen Menge
B) 1000 ppm in einer reiskorngroßen Menge
C) 500 ppm in einer reiskorngroßen Menge
Modul 4: PD Dr. Tobias Tauböck
7. Welche Aussage zu Bulk-Fill-Kompositen ist korrekt?
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A) Sie können ohne Adhäsivsystem an der Zahnhartsubstanz befestigt werden.
B) Sie können in dicken Schichten von 4 mm appliziert und lichtgehärtet werden.
C) Sie eignen sich insbesondere für ästhetische Frontzahnfüllungen.
8. Welche Aussage zu Nanofüller-Kompositen ist korrekt?
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A) Sie zeigen einen geringeren Verschleiß als Makrofüller-Komposite.
B) Sie eignen sich ausschließlich für Seitenzahnrestaurationen.
C) Sie müssen mit einem fließfähigen Kompositmaterial überschichtet werden.
Modul 5: Prof. Dr. Bernd Haller
9. Die Dentinätzung mit Phosphorsäure bewirkt im Vergleich zur Dentinkonditionierung mit sauren Self-Etch-Monomeren
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A. eine vergleichbare Erhöhung der Dentinpermeabilität
B. eine stärkere Freisetzung von Matrix-Metalloproteinasen
C. eine bessere Langzeitbeständigkeit des Komposit-Dentin-Verbundes
10. Wodurch lässt sich die Wirksamkeit der meisten Universaladhäsive dauerhaft (d. h. auch im Langzeitversuch) optimieren?
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A. durch aktive Applikation (Einmassieren mit Microbrush)
B. durch mehrfache Applikation des Adhäsives
C. durch eine Verkürzung der Applikationsdauer
Modul 6: Prof. Dr. Diana Wolff
11. Welche Indikationsbereiche können mit direkter Komposittechnologie nicht versorgt werden?
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a) Direkte Zahnformkorrekturen
b) Implantatkronen
c) Zahnverbreiterungen im Seitenzahnbereich
12. Welche Parameter müssen für die erfolgreiche Versorgung mit direkten Kompositrestaurationen berücksichtigt werden?
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a) Anwendung von Glasionomorzement für die Kastenelevation
b) Gewebemanagement und Trockenlegung bei subgingivalem Kavitätenverlauf
c) Oberflächenvergütung und Lichtpolymerisation
Modul 7: Dr. Alessandro Devigus
13. CAD CAM Materialien werden heute:
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a) Formgeschliffen
b) Gedruckt
c) Gegossen
14. Chairside kann man:
*
a) Nur Inlays und Onlays herstellen
b) Inlays, Onlays und Veneers herstellen
c) Inlays, Onlays, Veneers, Kronen und Brücken herstellen
Modul 8: Dr. Pune Paqué
15. Welche Möglichkeit kann man dem Patienten bei verfärbten, vitalen Trauma-Zähnen zur minimalinvasiven Aufhellung empfehlen?
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a) Eine Wurzelkanalbehandlung und internes Bleichen mit Carbamidperoxid
b) Eine vollkeramische Krone aus Zirkonoxid
c) Ein externes Bleichen des Einzelzahns mit Tiefziehschiene
16. Wie lange sollte man nach dem Bleaching warten, um eine stabile Farbwahl für die definitive Versorgung nehmen zu können?
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a) 4 Wochen nach Bleaching
b) 4 Wochen vor Bleaching
c) 1 Woche nach Bleaching
Modul 9: Prof. Dr. Marcella Esteves Oliveira
17. Welche zwei Methoden bzw. Hilfsmittel der Kariesexkavation können als selbstlimitierende klassifiziert werden?
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a. Der Polymerbohrer und das chemomechanische Verfahren
b. Der Erbiumlaser und das fluoreszenzunterstützte Kariesexkavation (FACE)
c. Der Rosenbohrer aus Hartmetall und der Handexkavator
18. Welche Methode ist besonders geeignet, um den Nachbarnzahn beim Präparieren vor Verletzungen zu schützen?
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a. Die Verwendung eines Polymerbohrers
b. Die Verwendung eines oszillierenden Instrumentes (Mikroinvasive Präparationsaufsätze)
c. Die Verwendung eines fluoreszenzunterstützten Kariesexkavation (FACE)
Modul 10: Prof. Dr. Sebastian Paris
19. Was ist kein Grund für die hohe Prävalenz von Wurzelkaries bei Senioren?
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a) Exponierte Wurzeloberflächen sind nur schwer zu reinigen.
b)Zement und Dentin haben oftmals nur wenig Fluorid eingelagert.
c) Wen Bakterien einmal in die Dentinkanälchen eingedrungen sind, schreitet die Infektion immer weiter voran.
20. Woran erkennt man aktive Wurzelkaries?
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a) Weiche, Plaque-bedeckte, hellbraune Oberfläche
b) Glänzende, glatte, dunkelbraune Oberfläche
c)Aktive und inaktive Wurzelkaries sieht genau gleich aus.
Modul 11: Prof. Dr. Thomas Attin
21. Im Falle der Kontamination von geätztem Schmelz mit Speichel vor Aufragen des sollte Ädhasivs sollten folgende Arbeitsschritte vorgenommen werden:
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a) Abpülen, Trocknen, erneutes Ätzen, Applikation des Adhäsivs.
b) Anschleifen des Schmelzes, Applikation des Adhäsivs.
c) Abstrahlen der gesamten Kavität mit Kalzium-Karbonat Pulver, Ätzen, Applikation des Adhäsivs.
22. Erodiertes Dentin sollte vor der Applikation eines Adhäsivsystems bevorzugt wie folgt vorbehandelt werden:
*
a) Abstrahlen mit Glycin-Pulver
b) Anrauen mit einem Schleifer
c) Reinigen mit Alkohol
Modul 12: Abrechnung – Dana Tesch (BFS)
23. In welchem Paragrafen ist die Möglichkeit einer Mehrkostenvereinbarung in der Füllungstherapie verankert?
*
a. §6 Absatz 1 GOZ
b. §28 SGB V
c. §2 BMV-Z
24. Wie wird der Kariesdetektor gebührenkonform berechnet?
*
a. GOZ 2030
b. BEMA-Nummer 12
c. Analog gemäß §6 Absatz 1
Absender
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