Moderne Prothetik im digitalen Zeitalter
Fortbildungsfragen (nur eine richtige Antwort ist möglich)
Modul 1: Prof. Dr. Dr. Albert Mehl
1. Was trifft auf die intraorale Scantechnologie zu?
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A: Die Gesamtkiefer-Scangenauigkeit ist vergleichbar mit der Einzelzahn-Scangenuaigkeit
B: Um die Farbe der Zahnoberflächen und der Ginigva zu erfassen muss man zweimal scannen
C: Optische intraorale Scanner kann man aktuell in zwei Messverfahren einteilen: Tringulations- und parallel-messende Verfahren.
2. Welche Aussage zur Diagnostik ist richtig:
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A: Beim Monitoring werden Scan-Daten von zwei verschiedenen Patienten verglichen.
B: Die Segmentierung von anatomischen Strukturen oder Einzelzähnen ist wichtig, um eine hohe Automatisierung beim Monitoring zu erziehlen. (Richtig)
C: Eine gute Diagnostik kann nur über Cloud-basierte Anwendungen erfolgen.
Modul 2: Prof. Dr. Dr. Albert Mehl
3. Bei der computergestützten bzw. CAD/CAM-Fertigung gilt:
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A: Die Materialvielfalt für Restaurationen ist gegenüber den konventionellen Verfahren noch eingeschränkt
B: Restaurationen mit hochwertiger individueller farblicher Ästhetik lassen sich besonders vorteilhaft mit computergetsützten Fertigungsverfahren erstellen.
C: Die Passgenauigkeiten moderner CAD/CAM-Fertigungsverfahren sind denen der konventionellen Herstellungsweise mindestens ebenbürtig
4. Welche Aussage ist richtig: Software-Module für das Restaurationsdesign
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A: Können nur für Einzelzahnrestaurationen und kleinere Brücken im Seitenzahnbereich eingesetzt werden.
B: bieten noch keine ausreichende Integration von Artikulatorkonzepten.
C: können durch moderne Methoden der KI einer grosse morphologische Vielfalt abdecken.
Modul 3: PD Dr. Andreas Ender
5. Was ist der Unterschied zwischen Bruchfestigkeit und Risszähigkeit
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1. Die Bruchlast beschreibt die statische Belastung bis zum Bruch eines Materials
2. Die Bruchzähigkeit ist abhängig von der Materialdicke
3. Beide Parameter sind voneinander abhängig
6. Wie beeinflusst der Schleifprozess die Materialeigenschaften
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1. Es gibt keine Beeinflussung
2. Bei gewissen Materialien führt Schnellschleifen zu leicht verringerter Bruchlast
3. Langsames Schleifen verändert die Transluzenz von keramischen Werkstoffen
Modul 4: PD Dr. Andreas Ender
7. Was ist ein sehr wichtiger Parameter für eine genaue Ganzkieferabformung mit Intraoralscannen
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1. Ein schneller Scanprozess
2. Möglichst viele 3D Bilder aufnehmen
3. Die für den Intraoralscanner optimale Scanstrategie
8. Wo liegen die klinischen Grenzen für eine Chairside Behandlung
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1. Es gibt keine Limitierung
2. Die Herstellung grossspannigen Arbeiten erfordert einen labside Prozess
3. Subgingivale Präparationsränder können mit chairside Behandlungen nicht versorgt werden
9. Welches Universaladhäsivsystem kann für alle klinischen Situationen eingesetzt werden
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1. Ein kunststoffverstärkter Glasionomerzement
2. Kein Adhäsivsystem bietet in alles Situationen den bestmöglichen Einsatz
3. Systeme mit MDP Monomer
10. Was sollte bei der Zementierung von Implantatgetragenen Restaurationen beachtet werden
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1. Es sollte ein Zement verwendet werden, der eine leichte Überschussentfernung ermöglicht
2. Adhäsive Zementierung ist immer vorzuziehen
3. Lichthärtende Kompositzemente sind optimal
Modul 5: Prof. Dr. Jan-Frederik Güth
11. Monolithische Restaurationen. Welche Aussage ist richtig?
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a. Für monolithische Restaurationen ist mehr Zahnsubstanzabtrag als für verblendete Restaurationen notwendig.
b. Monolithische Restaurationen müssen unabhängig von der Materialiklasse immer adhäsiv befestigt werden.
c. Neben den mechanischen Eigenschaften spielen die optischen Eigenschaften des Materials eine entscheidende Rolle bei der Materialauswahl für monolithische Restaurationen
12. Transluzenz monolithischer Materialien. Welche Aussage ist richtig?
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a. Der Einfluss des Untergrundes beeinflusst das Erscheinungsbild der späteren zahnfarbenen monolithischen Restauration nicht.
b. Die Transluzenz eines Materials ist abhängig von der Schichtdicke, allerdings ist diese Abhängigkeit nicht linear, sodass es nur schwer gelingt, durch Erhöhung der Schichtstärke der Restauration einen stark verfärbten Zahnstumpf abzudecken.
c. Monolithische Materialien sind gleich durchlässig für Licht im blauen und im roten Spektrum des sichtbaren Lichts.
Modul 6: Prof. Dr. Jan-Frederik Güth
13. Die Materialauswahl erfolgt…
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a. …durch den Zahntechniker nachdem die Abformung ins Labor geliefert wurde.
b. … zu Beginn der Behandlung im Rahmen der prothetischen Planung im Team auf Basis der Frage „wie kann das Behandlungsziel verlässlich und möglichst minimalinvasiv erreicht werden?“.
c. …lediglich auf Basis ökonomischer Überlegungen
14. Die Münchener Schiene…
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a. Wird aus Polycarbonat gefräst und kann zur Vorbehandlung komplexer prothetischer Fälle und zur Austestung neuer Bisslagen eingesetzt werden.
b. Ist als definitiver Zahnersatz konzipiert.
c. Besteht aus PMMA, da dieses weniger zäh und flexibel ist als Polycarbonat.
Modul 7: Prof. Dr. Jeremias Hey
15. Welche funktionellen Informationen kann ich provisorisch an einer getragenen Prothese zur Herstellung einer Dublikatprothese optimieren?
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A) Anatomie Tegument, Farbe der Zähne, Bisslage, dynamischer Okklusionstyp
B) Anatomie Tegument, Bisshöhe, Bisslage, Lage der Kauebene
C) Anatomie Tegument, Bukkalkorridor, Achsneigung der Frontzähne, Lage der Kauebene
16. Welche Parameter haben sich als Zweckmäßig für die Beurteilung einer alten Prothese bezüglich der Herstellung einer Dublikatprothese erwiesen?
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A) Basispassung, Funktionsränder, Bisshöhe , Bisslage, Kauebene, Mittellinie, Sichtbarkeit der Zähne
B) Stellung der Zähne, Saughaftung Unterkiefer, statische Okklusion, Mittellinie, Bisshöhe , Bisslage
C) Sichtbarkeit der Zähne, Basispassung, Funktionsränder, Bisshöhe , Bisslage, Kauebene, Ausdehnung Bukkalkorridor
Modul 8: Prof. Dr. Marc Schmitter
17. Zu welcher Erkrankung zählt die CMD im Allgemeinen?
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A: Arthrogene Erkrankungen
B: Myogene Erkrankungen
C: Muskuloskelettale Erkrankungen
D: Psychische Erkrankungen
E: Neurologische Erkrankungen
18. Wie hoch ist die Prävalenz von Schlafbruxismus bei CMD-Gesunden?
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A: ca. 5%
B: ca. 10%
C: ca. 15%
D: ca. 20%
E: ca. 25%
Modul 9: Prof. Dr. Marc Schmitter
19. Was versteht man unter der "FGP"-Methode?
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A: die digitale Erfassung der dynamischen Okklusion mittels Axiograpfie
B: die Herstellung der Restaurationen im komplett digitalen Workflow
C: die Erfassung der Funktionsmuster auf provisorischen Materialen, um diese in den definitiven Zahnersatz überführen zu können
D: das penible Einschleifen von Funktionsmuster, unterstützt durch bildgebende Verfahren
E: die Verwendung keramischer Materialien mit flachen Höckerabhängen zur Vermeidung von Störkontakten bei der dynamischen Okklusion
20. Wann ist bei der prothetischen Versorgung von CMD-Patienten Vorsicht geboten?
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A: bei einem GCPS-Wert von 4
B: bei myogenen Beschwerden
C: bei arthrogenen Beschwerden
D: bei muskuloskelettalen Beschwerden
E: beim vorliegen funktionaler Schmerzen
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