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  • Community-Care vom 19.-20. Juli

    Das queere Netzwerktreffen ist ein ganzes Wochenende mit vielen Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten und Workshops zu Bündnisarbeit, Intersektionalität und Ressourcenstärkung. Im Fokus ist dabei: Erholung und Empowerment für mehrfach-marginalisierte Menschen. ! ANMELDUNG WIEDER OFFEN !
  • Ablauf (vorläufig)

    ausführlichere Version siehe ganz unten

     

    Samstag (Tag 1)

    Anreise ab 9 Uhr
    09:30-10:30 Uhr: Gemeinsamer Einstieg
    11:00-13:30 Uhr: Workshop-Phase A
    13:30-14:30 Uhr: Mittagessen
    14:30-17:00 Uhr: Workshop-Phase B
    17:30-18:30 Uhr: Gemeinsamer Abschluss
    18:30-19:00 Uhr: kaltes Abendessen
    19:00-20:00 Uhr: Offener Austausch & Abreise

    Eine Übernachtung vor Ort kann nicht angeboten werden.

    Sonntag (Tag 2)

    Anreise ab 9 Uhr
    10:00-10:30 Uhr: Gemeinsamer Einstieg
    10:45-11:15 Uhr: Vernetzung
    11:30-14:00 Uhr: Workshop-Phase C
    14:00-15:00 Uhr: Mittagessen
    15:00-17:30 Uhr: Workshop-Phase D
    18:00-19:00 Uhr: Gemeinsamer Abschluss & Reflexion
    19:00-20:00 Uhr: kaltes Abendessen
    20:00-21:00 Uhr: Ausklingen lassen
    21:00-22:00 Uhr: Abbau

    Für die Workshop-Phasen, wird es die Möglichkeit geben, aus einem Angebot von je zwei bis drei Workshops zu wählen oder Pause zu machen.

    Es gibt immer die Möglichkeit sich an stillere Orte zurückzuziehen und zu entspannen oder sich mit Menschen auszutauschen. 

    Außerdem bauen wir eine Reihe von Stationen auf, die ihr jederzeit besuchen könnt: Bücherecke, DIY-Station, große gemeinsame Collage, Ressourcenbörse, Brettspiele, Brainstorming-Pinnwände.

  • Wenn du Erfahrung oder gute Ideen hast und dich ehrenamtlich mit einem eigenen Angebot einbringen willst, dann schreib uns: communitycare@tutamail.com

  • Verpflegung

    Wir bieten zwei Mittagessen sowie kalte Abendessen an. Wir würden uns sehr über Kuchen/Snack-Spenden für zwischendurch freuen. Denkt außerdem bitte daran vorher zu frühstücken oder Frühstück mitzunehmen und teilt mit Menschen, die nicht daran gedacht haben, damit wir alle gestärkt in die schönen Tage miteinander starten können.

  • Wenn es mehr Anmeldungen als Plätze gibt, werden Plätze bevorzugt an mehrfach-marginalisierte Menschen vergeben, danach wird gelost.

  • Ort:

    ICZ Caritas Gebäude in Köln-Sülz, Haltestelle Lindenburg (Linie 9)

    Fotos vom Ort: https://www.caritas-koeln.de/hilfe-beratung/migration/internationales-caritas-zentrum/

    Wir bieten keine Übernachtung an, helfen dir aber einen Schlafplatz zu finden, wenn du außerhalb von Köln kommst.

    Zugang und Barrieren:

    Die Räumlichkeiten und die Toiletten sind rollstuhlgerecht und all-gender. Die Workshops finden in deutscher (oder englischer), schwerer Lautsprache statt. Es gibt einen Ruheraum mit Fidgettoys und Skills, sowie ein geschultes Awareness-Team. Mehr Informationen über Accessibility und Hilfe bei der Anreise erhaltet ihr per Email.

    Wir haben ein Team, dass sich um das Senken von Barrieren bemüht, jedoch selbst begrenzte Ressourcen hat: Wir bitten dich deshalb uns Bescheid zu geben, was wir organisieren sollen (z.B. Übersetzungen, Infektionsschutz, Begleitpersonen, etc...)

    Trage deinen Kontakt ein, falls du uns beim Senken von Barrieren helfen willst, dann kontaktieren wir dich.

  • Wir melden uns innerhalb einer Woche mit einer Zu- oder Absage bei dir!

    Außerdem bekommst du heute eine kurze Bestätigungsemail für die Anmeldung. Sobald du die Zusage hast, werden wir ein paar weitere organisatorische Fragen an dich stellen und uns mit weitergehenden Informationen zu Ablauf zurückmelden.

    Bei Fragen oder Verbesserungsvorschlägen, schreib uns unter: communitycare@tutamail.com (Kritik und Feedback ist willkommen!)

  • Warum es Community-Care braucht

    Texte aus Förderantrag
  •  

    Noch mehr Text, Erwähnung der Förderung 

     

  • Ziele des Netzwerktreffens

    Hier erhältst du einen Einblick in unser Konzept
  • Zielsetzung:

    Das Netzwerktreffen möchte einen sichereren Raum schaffen, besonders für Menschen, die auf mehreren Ebenen  Diskriminierung erfahren. Menschen sollen Vernetzung, Weiterbildung und  Empowerment erleben. Durch ein vielfältiges Programm und inklusive  Rahmenbedingungen soll allen Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben  werden, durch neue Perspektiven bereichert zu werden, Bündnisse zu  schaffen, Wissen und Ressourcen zu teilen, um danach gestärkt in queeren Aktivismus und (Über-)Leben zurückzukehren.  

    Intersektionale Diskriminierung kann sehr herausfordernd und  überfordernd sein. Gefühle von Einsamkeit und Ohnmacht können zu  ständigen Begleiterinnen werden und den Blick aufs Leben prägen. Das Treffen hat das Ziel, dem entgegenzuwirken und die Ressourcen der  Teilnehmenden zu stärken. Deshalb sollen beim Treffen auch bewusst mehrfach-marginalisierte Menschen im Fokus stehen. 

    Durch die Bündnisarbeit sollen auch neue und kleinere Strukturen  Anschluss finden und nachhaltiger fortbestehen können. 

    Zielgruppe sind alle Vertreter*innen von queeren Gruppen in Köln, sowie einzelne Queeraktivist*innen. Das Netzwerktreffen ist kostenfrei und finanziert sich durch Ehrenamt und eine Förderung der Stadt Köln, um allen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen.  

    Teilhabe:

    Verfolgt wird die Idee einen Raum der Bildung, Vernetzung und  Co-Kreation zu schaffen. Teilnehmende kommen mit ihren individuellen  Bedarfen und sollen ihre Erfahrungen mitgestalten können. Es soll Platz für  verschiedene Workshops und Austausch zu Themen geben, die gerade für  die Teilnehmenden relevant sind. Im Vorhinein soll eine Angebotsauswahl  erstellt werden und die Teilnehmenden gemeinschaftlich entscheiden,  welche Workshops umgesetzt werden. Potenzielle Workshopideen sind:  Bündnisarbeit, Privilegienreflexion, Lernen aus intersektionalen Erfolgen,  offenes Skillsharing, Erholung in der Mehrfachkrise, Selbstfürsorge und  ressourcenstärkender Umgang mit Leid, Ausdruck in kreativen Prozessen,  Veränderungspsychologie, Traumasensibilität, Intersektionalität &  Inklusion. Teil vom Programm ist auch: Kooperationen finden und ggf.  gemeinsame Aktionen planen.

    Planung:

    Wie sich einzelne Einheiten letztlich gestalten wird unter  Berücksichtigung der verschiedenen Bedarfe der Teilnehmenden  entschieden. Das Abfragen der Wünsche der Teilnehmenden ist deshalb  Baustein der Planung. In der Umsetzung sind wir lernbereit,  bedürfnis- und prozessorientiert.

    Barrierearmut und Zugang:

    Das Netzwerktreffen wird barrierearm  gestaltet, um allen Teilnehmenden gleichermaßen Zugang zu bieten. Dies  umfasst eine Unterkunft und Transportmöglichkeiten für  

    Rollstuhlnutzer*innen sowie die Berücksichtigung von spezifischen  Bedürfnissen der Teilnehmenden. Alle Materialien werden für Menschen  mit Sehbehinderung digitalisiert. Wenn sich Menschen mit Immunschwäche anmelden, erarbeiten wir nach Möglichkeit Infektionsschutzmaßnahmen, um alle sicher zu inkludieren. Gebärden-Dolmetscher*innen und andere Begleitpersonen können teilnehmen und werden miteingeplant. Leider können wir diese nicht von uns aus bezahlen. Wir helfen aber gerne bei Antragsstellungen.

    Awareness:

    Wir haben ein ausgearbeitetes Awareness-Konzept mit neuro-inklusiven Elementen (Fidgettoys, Ruheraum, Trigger-Abfrage) und ein Awareness-Team für die Zeit, welches dafür sensibilisiert ist  Diskriminierungserfahrungen ernst zu nehmen. Wir haben einen Verhaltenskodex (Code of Conduct), welcher als Leitfaden dient, wie wir uns auf dem Treffen begegnen wollen.  Ziel ist der Versuch einen möglichst sicheren Raum zu schaffen, in dem sich alle gesehen fühlen, und gleichzeitig Räume für ehrliches Feedback zu  öffnen, um kontinuierlich zu lernen und sich an die Bedarfe anzupassen. 

    Förderung:

    Ohne die Förderung der LSBTI*-Fachstelle der Stadt Köln wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen und wir bedanken uns herzlich für eine erneute Förderung!

    Um die Ergebnisse und Wirksamkeit des Projekts nachzuweisen, wird am Ende ein Reflexionsbogen ausgeteilt und anonymisiert als Statistik veröffentlicht. Außerdem wird eine Person aus unserem Team Fotos machen, welche nur mit Zustimmung, der darauf sichtbaren Menschen, veröffentlicht werden. 

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  • Ausführlicherer (vorläufiger) Ablauf

     

    Samstag (Tag 1)

    Anreise ab 9 Uhr
    09:45-10:45 Uhr: Willkommensworte, gemeinsames Ankommen, Sicherheit schaffen (Struktur geben, Orientierung über Räume, Grundsätze, Erwartungen, Awareness-Briefkasten, Achtsamkeitsübung)
    15 Minuten Pause
    11-13:30 Uhr: Workshop-Phase A
    2-3 Workshops zur Auswahl (mit je 15 Menschen)
    13:30-14:30 Uhr: Essen und Pause
    14:30-17 Uhr: Workshop-Phase B
    2-3 Workshops zur Auswahl (mit je 15 Menschen)
    15 Minuten Pause mit ggf. mitgebrachten Kuchenspenden
    17:15-19 Uhr: Gemeinsamer Abschluss + kaltes Abendessen
    19-20 Uhr Abreise

    Sonntag (Tag 2)

    Anreise ab 9 Uhr
    10-10:30 Uhr: Willkommensworte, gemeinsames achtsames Ankommen, Warm-Up, Ablauf erklären, Referent*innen vorstellen
    15 Minute Pause
    10:45 - 11:15 Vernetzung: mehr Kennenlernen und Austausch in Kleingruppen
    15 Minuten Pause
    11:30-14 Uhr: Workshop-Phase C 
    2-3 Workshops zur Auswahl (mit je 15 Menschen)
    09:45-10:45 Uhr: 14 - 15 Uhr: 1 Stunde Essen und Pause
    15:00-17:30 Uhr: Workshop-Phase D
    2-3 Workshops zur Auswahl (mit je 15 Menschen)
    30 Minuten Pause mit Kuchen
    18-19 Uhr: Reflexion, gemeinsamer Abschluss
    19-21 Uhr: Ausklingen lassen, Gemeinsamer Abbau

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