• Notfallkoffer Inhalt

    n. Vorschlägen des Virchowbundes (www.virchowbund.de)
  • Für die ärztlichen Basismaßnahmen im Rahmen einer Notfallbehandlung bzw. des Notdienstes sollte ein Notfallkoffer in der Praxis und bei der Herzgruppenarbeit bereitstehen.

    Darin sollten z. B.
    Instrumente zur Reanimation, Inhalation, Intubation, Verbandmittel und Arzneimittel gelagert und ggf. angewendet werden.

    Für die Zusammenstellung eines Notfallkoffers gibt es keine allgemeinen Vorschriften, sondern nur Empfehlungen. Je nach Fachgruppe können Anpassungen
    sinnvoll sein. Achten Sie deshalb bei der Bestückung immer auf die Besonderheiten Ihrer Patienten.

    Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter mit den Medikamenten und technischen Hilfsmitteln vertraut sind. Von allen vorhandenen Medikamenten im
    Notfallkoffer sollten die Dosierungen sowie die Neben- und Wechselwirkungen bekannt sein. Zumindest einmal im Jahr sollte eine Notfallübung durchgeführt
    werden, bei der alle Beteiligten dann per Unterschrift ihre Teilnahme bestätigen.
    Kontrollieren Sie den Notfallkoffer regelmäßig:
    - Haltbarkeit der Medikamente: alle 3 Monate
    - Gesamter Inhalt: 1x pro Jahr
    Bestimmen Sie einen festen Platz für den Notfallkoffer in der Praxis.
    Laden Sie auch unsere Empfehlungen herunter. Darin finden Sie Vorlagen und Checklisten u. a. für den Fall einer Nadelstichverletzung.

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